Sonntag, 3. Mai 2015

Vergangene Woche ist ....

....sehr viel passiert.

27.4.2015:

Mathias, Andi und Kai beginnen mit dem Dämmen der Zwischendecke und dem Verlegen der Platten:




 
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Der Installateur (Fa. Kozar) war auch:
 
 
In der Zwischenzeit arbeitet Thomas auf dem Dach:
 




 Heute sperrt Kai unsere "Eingangstüre" ab:

 Abendstimmung:

 
 
 
29.04.2015:
 
Während im Obergeschoß weiterhin gedämmt und verlegt wird ...
 

 

 
... arbeitet Thomas weiter an der Konterlattung auf dem Dach:
 

 
 
Vor der Leistung dieser Männer ziehe ich den Hut. Egal, ob es die Arbeiten im Obergeschoß oder auf dem Dach sind - ein falscher Schritt ....

 
 
 
30.4.2015:
 
 
Heute ist die Eingangstüre gekommen und Thomas hat sie gleich eingebaut:
 
 
Der Ausbau des oberen Geschoßes  schreitet zügig voran.
 
Mathias - sein T-Shirt ist Programm ;-)
 
 
Blick aus dem Schlafzimmer und Schrankraum:

 
 
01.05.2015:  Statt dem Richtfest gibt es ein Dichtfest....
 
Der 1. Mai ist der "Tag der Arbeit" in Österreich. An diesem Feiertag wird nicht gearbeitet. Als kleines Dankeschön für ihre sensationelle Arbeit, hat Rudi für das Team seine berühmte Pasta (mit gaaaanz viel Liebe) gekocht. Es war unser erstes gemeinsames Essen im neuen Haus. Ausnahmsweise durfte auch Alkohol getrunken werden. (Für Thomas, den Leiter des Montageteams, sind u.a. zwei Dinge sehr wichtig: 1. Sauberkeit auf der Baustelle, 2. kein Alkohol auf der Baustelle.)Vor dem Essen gab es noch eine kleine Dankesrede an das Team.
Danke -  Thomas, Mathias, Andi und Kai! Es war ein schöner und entspannter Tag mit euch, wir haben es sehr genossen!
 
 
02.05.2015:
 
 
 Das Vordach und Schutzbleche wurden montiert:
 
 
Drinnen wurde mit dem Dämmen des Daches begonnen.
 
Am Nachmittag wollte ich einen Versuch starten und mit dem Streichen beginnen. Geplant ist es, das Haus von einer Firma streichen zu lassen, aber vielleicht lassen wir auch nur den oberen Teil streichen und machen den Rest selbst, wenn das Gerüst weg ist.
 
Thomas hat mir gezeigt, welche Pinsel fürs Streichen ideal sind (nicht zu weich). Malerkrepp habe ich genügend gekauft, leider war es für diesen Zweck nicht brauchbar, da mein gekauftes Krepp nur 12 Stunden auf der Oberfläche bleiben darf. Also habe ich Malerkrepp gekauft, das länger auf dem Holz bleiben kann (bis zu 5 Monate).
 
Mathias hat mir dann erklärt, wie ich die Fenster abkleben muss und noch einige Tricks gezeigt, wie ich am besten streichen soll. In fünf Stunden habe ich vier Fenster geschafft (abkleben und streichen).
Beim zweiten Mal wird das Streichen aber sicher schneller gehen, weil das Holz nicht mehr so viel Farbe aufsaugt und das Abkleben wegfällt.
 
Die Jotunfarbe ist gut zu verarbeiten. Laut Herstellerangaben muss nur alle 15 Jahre gestrichen werden. Die Farbe selbst ist in Österreich  nur in wenigen Geschäften erhältlich. Wir haben sie in Graz bei der Fa. Mautner gekauft. Die günstigere Variante ist, die Farbe direkt in Schweden zu kaufen, aber das war dann doch etwas zu umständlich....
 


 
 
03.05.2015:
 
Der Pinsel ruft ....
 
I.


 
 


 
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Kommentare:

  1. Toll sieht es schon aus. Die Dachform find ich je länger je schöner.
    Ui ja, das Abkleben und Streichen. Es ging zwar ziemlich flott, trotzdem lassen wir in 13 Jahren streichen;-) Der zweite Anstrich geht übrigens tatsächlich sehr viel schneller und ist weniger streng.
    Viel Energie! Herzlichst Leonie

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  2. Liebe Leonie,
    ich bin auch ganz begeistert vom Dach. Habe gestern 8 Stunden ohne Pause gestrichen, aber manchmal sind meine Hände zu kurz ;-)
    Die Farbe eures Hauses gefällt mir übrigens auch sehr gut.
    Eine schöne Woche und liebe Grüße,
    Ingeborg

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  3. Liebe Ingeborg,
    eine wunderschöne Haustüre habt Ihr ;-)
    Und das Streichen ist zwar schon sehr viel, aber mir persönlich hat es auch sehr viel Freude gemacht unser eigenes Haus zu streichen. Angst hatte ich halt auf dem Gerüst vor der Höhe und manchmal hat es doch ordentlich gewackelt, da bin ich kein Held. Der Zweitanstrich geht wirklich um einiges schneller, aber man erkennt dann auch deutlich nochmals einen Unterschied.
    Wünsch dir noch viel Energie fürs Streichen.
    Liebe Grüße Jutta.
    P.S.: Bald darf/muss ich auch nochmal an den Pinsel, mein Bruder und mein Papa bauen auch ein Rörvikshus (Doppelbungalow). Freu mich aber schon.

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  4. Ich bin neugierig auf eure Erfahrungen mit Jotun!

    Bislang kenne ich die Farbe nur von einer Führung in Wien und von dem was ich dort gesehen habe, war ich ziemlich schockiert.

    In dem Haus steht im Garten ein historisches Salettl, vermutlich aus dem frühen 19. Jahrhundert, das vor weniger als zehn Jahren aufwändigst restauriert wurde und komplett mit Jotun-Farbe lackiert. Die Besitzerin ist komplett davon überzeugt das wäre die beste Farbe auf der Welt, aber bei genauerem Hinschauen ist das Holz unter dem Lack großflächig so vermorscht, dass man mit dem Finger durch die tragenden Balken bohren kann. Sprich Wasser kann ins Holz eindringen, kommt aber nie wieder raus und alles verfault.

    Ich bin mittlerweile bei reiner Leinölfarbe gelandet. Die braucht länger zum trocknen (bei warmem, trockenem Wetter allerdings auch nur ca. 24 Stunden) aber ist angenehm zu verarbeiten und soll extrem haltbar sein.

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