Donnerstag, 23. April 2015

Kommt ein Häuschen geflogen ....

Lange erträumt, lange geplant, lange gewartet, lange erwartet - manchmal auch ein wenig gebangt -  .... und jetzt ist es endlich da!  Und es ist: Liebe auf den ersten Blick!

Die letzten Tage hinterlassen immer noch großen Eindruck und es fällt mir schwer, dies alles in Worte zu fassen.

Aus Deutschland kam Thomas Schult mit seinem Team (Matthias, Andi und Kai) angereist. Sie werden im Auftrag von Rörvikshus das Haus aufstellen. Mein großer Dank gilt hier Herrn Magnus Nilsson (sollte er das hier lesen :-)), weil er uns dieses Team geschickt hat. Wir waren von Anfang an beeindruckt, wie professionell und organisiert dieses Team arbeitet.

Das erste Mal überwältigt war ich, als sich die Türe des LKWs öffnete und der erste Teil des Hauses zum Vorschein kam. Das Gefühl war einfach unbeschreiblich und irgendwie war alles sehr "unwirklich".
 
In der Zwischenzeit kam auch unser Kranführer Franz (Fa. Felbermayer) mit seinem Super-Kran an. Zuvor musste er allerdings einen kleinen Umweg machen, denn mit einem 40 t Kran kommt man eher nicht so leicht über eine Brücke, die nur 16 t aushält...
 
Nach dem Aufstellen des Krans und dem Abschluss der Vorbereitungsarbeiten konnte es losgehen:
 


Zuerst wurde (O-Ton Matthias) die "Wunderkiste" eingeflogen. Was sich darin verbirgt, konnte ich bis jetzt noch nicht herausfinden ....

 
Gleich darauf  kam auch schon die Rückwand des Wohnzimmers angeflogen und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Am Dienstag hatten wir Wind mit einer Geschwindigkeit bis zu 60 km/h. Wenn jemand die Bezeichnung "cooler Typ" verdient, dann unser Kranführer. Unter diesen Bedingungen im Kranführerhäuschen zu sitzen und alles so souverän im Griff zu haben, war schon sehr beeindruckend.
 
Unglaublich, welche Kräfte hier frei wurden. 4 Männer kämpfen heldenhaft gegen den Wind:
 
 
 
Bis zu Mittag standen alle Wände. Dass das trotz dieser Windverhältnisse überhaupt möglich war, 
ist den Helden des Tages zu verdanken.
 





Hier war die Situation etwas brenzlig (Stoßgebet inklusive). Interessanterweise kam immer dann der Wind auf, wenn gerade ein Hausteil am Kran hing....


 
Hier ebenfalls - ein kleiner Ausflug auf das Nachbargrundstück:
 

 
 

Am 22.4. wurde mit Hochdruck weitergearbeitet - mit weniger Wind war es dann auch etwas "einfacher" - zumindest für den Kranführer ...
 




 

 
 
Während unsere Nachbarn -  trotz des Baulärms - hoffentlich den Abend gemütlich verbringen konnten, wurde auf der Baustelle bis 21.30 Uhr fleißig gearbeitet.
Franz hat uns mit seinem Kran den nächtlichen Himmel erleuchtet und das, obwohl er noch zwei Stunden heimfahren und am nächsten Morgen um  7 Uhr auf der nächsten Baustelle sein soll.
 
Heute um 7 Uhr  musste ich natürlich gleich nachschauen, ob das Haus noch steht. Es war noch da - ein sooooo wunderschönes Gefühl.... 
 
 
Und so ging es heute weiter:
 




 
Thomas Schult, Matthias, Andi und Kai haben uns in diesen 3 Tagen gezeigt, was Handwerkskunst im ursprünglichen Sinn ist.
 
.......
 
Doch wie sagt Bob der Baumeister so schön: "Yo, du schaffst das!"
Danke an Thomas, Matthias, Andi und Kai - ohne euch wäre das nicht möglich.
 
I.
 
 
 

 

Kommentare:

  1. Liebe Ingeborg,
    Wow, herzlich Glückwunsch.
    Endlich ist es da und sieht jetzt schon richtig toll aus.
    Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn nach der "langen" Zeit des Wartens, endlich das Haus aufgebaut wird.
    Und es freut mich für euch, dass soweit alles so gut läuft.
    Ich bin schon sehr gespannt wie schön euer Haus aussieht wenn alles fertig ist.
    Wünsche euch ein tolles, spannendes und schönes Wochenende.
    Drück dich.
    Ganz liebe Grüße Jutta !!!

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    1. Liebe Jutta,
      das Gefühl ist gar nicht mit Worten zu beschreiben, du kennst das bestimmt. Es dauert sicher noch eine Weile, bis wir das alles realisiert haben. Die Freude ist riesengroß. Wenn ich das Dach ansehe, muss ich immer lächeln....
      Eine schöne Woche und liebe Grüße,
      Ingeborg

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