Sonntag, 26. April 2015

Vier Männer und ein Haus ....


Freitag, 24.04.2015 (4. Aufbautag):

Ich bin immer noch jedes Mal überwältigt, wenn ich vor dem Haus stehe und kann kaum fassen, wie schön es wird.

Eine liebe Freundin hat mir folgendes Zitat gesagt: Man muss mit allem rechnen - auch mit dem Schönen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass das Haus soooo schön wird.

Am Freitag wurde mit dem Schließen des Dachstuhls begonnen. Das Team hat wieder mit Hochdruck gearbeitet und sich kaum Pausen gegönnt. Ich stehe nur herum, staune und habe ein schlechtes Gewissen, weil ich nichts tun kann ;-)

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Mathias hat das Transparent von Rörvikshus angebracht:




Blick ins Innere des Hauses:



 Der Dachstuhl:


18.30 Uhr:  Der Großteil des Dachstuhls ist bereits geschlossen:


Abendstimmung:




 Andi beim Schließen der Eingangstür ;-) ............. die richtige Türe kommt erst nächste Woche.




Samstag, 25.04.2015 (5. Aufbautag):

Zeitig in der Früh wurde damit begonnen, die Gauben zu schließen. Der Plan von Thomas Schult war, die Dachpappe bis zum Abend zu montieren. Für mich nicht vorstellbar, dass das in dieser kurzen Zeit möglich sein kann.






Mathias, hochkonzentriert im Einsatz. Mir wird schon vom Hinschauen schwindlig...




 
 
Bei großer Hitze wurde mit dem Anbringen der Dachpappe begonnen:
 


Thomas Schult und Andi auf dem Dach:





 
 


Um 19.30 Uhr war dann Feierabend. Das Team hat es tatsächlich geschafft und das Dach regenfest gemacht!


Diesmal durfte Mathias "zusperren"...



Es ist nicht zu glauben, aber nach nur fünf Tagen steht das Haus und ist bereits regenfest.
Wir alle sind beeindruckt von der großartigen Leistung unseres Montageteams.

I.
 

Donnerstag, 23. April 2015

Kommt ein Häuschen geflogen ....

Lange erträumt, lange geplant, lange gewartet, lange erwartet - manchmal auch ein wenig gebangt -  .... und jetzt ist es endlich da!  Und es ist: Liebe auf den ersten Blick!

Die letzten Tage hinterlassen immer noch großen Eindruck und es fällt mir schwer, dies alles in Worte zu fassen.

Aus Deutschland kam Thomas Schult mit seinem Team (Matthias, Andi und Kai) angereist. Sie werden im Auftrag von Rörvikshus das Haus aufstellen. Mein großer Dank gilt hier Herrn Magnus Nilsson (sollte er das hier lesen :-)), weil er uns dieses Team geschickt hat. Wir waren von Anfang an beeindruckt, wie professionell und organisiert dieses Team arbeitet.

Das erste Mal überwältigt war ich, als sich die Türe des LKWs öffnete und der erste Teil des Hauses zum Vorschein kam. Das Gefühl war einfach unbeschreiblich und irgendwie war alles sehr "unwirklich".
 
In der Zwischenzeit kam auch unser Kranführer Franz (Fa. Felbermayer) mit seinem Super-Kran an. Zuvor musste er allerdings einen kleinen Umweg machen, denn mit einem 40 t Kran kommt man eher nicht so leicht über eine Brücke, die nur 16 t aushält...
 
Nach dem Aufstellen des Krans und dem Abschluss der Vorbereitungsarbeiten konnte es losgehen:
 


Zuerst wurde (O-Ton Matthias) die "Wunderkiste" eingeflogen. Was sich darin verbirgt, konnte ich bis jetzt noch nicht herausfinden ....

 
Gleich darauf  kam auch schon die Rückwand des Wohnzimmers angeflogen und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Am Dienstag hatten wir Wind mit einer Geschwindigkeit bis zu 60 km/h. Wenn jemand die Bezeichnung "cooler Typ" verdient, dann unser Kranführer. Unter diesen Bedingungen im Kranführerhäuschen zu sitzen und alles so souverän im Griff zu haben, war schon sehr beeindruckend.
 
Unglaublich, welche Kräfte hier frei wurden. 4 Männer kämpfen heldenhaft gegen den Wind:
 
 
 
Bis zu Mittag standen alle Wände. Dass das trotz dieser Windverhältnisse überhaupt möglich war, 
ist den Helden des Tages zu verdanken.
 





Hier war die Situation etwas brenzlig (Stoßgebet inklusive). Interessanterweise kam immer dann der Wind auf, wenn gerade ein Hausteil am Kran hing....


 
Hier ebenfalls - ein kleiner Ausflug auf das Nachbargrundstück:
 

 
 

Am 22.4. wurde mit Hochdruck weitergearbeitet - mit weniger Wind war es dann auch etwas "einfacher" - zumindest für den Kranführer ...
 




 

 
 
Während unsere Nachbarn -  trotz des Baulärms - hoffentlich den Abend gemütlich verbringen konnten, wurde auf der Baustelle bis 21.30 Uhr fleißig gearbeitet.
Franz hat uns mit seinem Kran den nächtlichen Himmel erleuchtet und das, obwohl er noch zwei Stunden heimfahren und am nächsten Morgen um  7 Uhr auf der nächsten Baustelle sein soll.
 
Heute um 7 Uhr  musste ich natürlich gleich nachschauen, ob das Haus noch steht. Es war noch da - ein sooooo wunderschönes Gefühl.... 
 
 
Und so ging es heute weiter:
 




 
Thomas Schult, Matthias, Andi und Kai haben uns in diesen 3 Tagen gezeigt, was Handwerkskunst im ursprünglichen Sinn ist.
 
.......
 
Doch wie sagt Bob der Baumeister so schön: "Yo, du schaffst das!"
Danke an Thomas, Matthias, Andi und Kai - ohne euch wäre das nicht möglich.
 
I.