Mittwoch, 11. Februar 2015

Was bisher geschah....

Seit meinem letzten Eintrag ist viel passiert.
Am 2. und 3. Jänner konnte ich die Zustimmungen der Nachbarn einholen und somit den kürzeren Weg zur Baubewilligung einschlagen.
Bereits am 15. Jänner war die Baubewilligung von der Stadtgemeinde da - das ging wirklich schnell!

Die schwierigste Entscheidung stand allerdings sehr lange im Raum.
Soll es eine konventionelle Bodenplatte oder eine Thermobotenplatte werden?
Von Beginn an tendierten war klar, dass wir eine konventionellen Bodenplatte machen wollen und hatten auch diesbezügliche Anbote eingeholt. Allerdings müsste bei dieser Bodenplatte das Haus höher geplant  und ein Estrich gemacht werden.

Gegen eine Thermobodenplatte sprach, dass in Österreich (besser gesagt in der Gegend in der ich wohne) niemand von Thermobodenplatten gehört hat und das System dahinter nicht kennt. Dementsprechend war die Skepsis groß. Verunsichert hat mich auch, dass wir ein Bodengutachten brauchen - auch das ist bei uns nicht üblich und sorgte, immer wenn ich davon erzählte, für Kopfschütteln und Verwunderung.

In meiner/unserer Ratlosigkeit nahm ich Kontakt mit anderen Rörvikshus-Hausbesitzern auf. Es ist immer wieder schön, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und Tipps zu bekommen. Eine ganz liebe Familie, deren Haus wir im Juni letzten Jahres besichtigen durften, hat mich diesbezüglich sehr unterstützt. Diese Familie hat den Keller selbst gebaut und ist mit ihrem Haus sehr zufrieden.
Auch das Gespräch mit einer anderen Rörvikshusbesitzerin, die allerdings eine Thermobodenplatte gebaut und mir auch empfohlen hat, war sehr aufschlussreich. Auch sie hatte mit den gleichen Unsicherheiten wie ich zu kämpfen.

Den entscheidenden Richtungswechsel hin zur Thermobodenplatte habe ich dann von Jutta König kleinelotta-blogspot.com bekommen.  Danke Jutta, wenn du das liest. Juttas Blog ist für mich eine Quelle der Inspiration und große Hilfe beim Planen.

Der nächste Schritt war also ein Bodengutachten einzuholen. Nun haben wir es auch amtlich, dass das Erdreich gut ist und wir nicht "auf Sand" bauen.


Meine Erkenntnis: Es ist schön, dass es so viele hilfsbereite Menschen gibt, die mit Rat zur Seite stehen. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Thermobodenplatte also Ende März gemacht werden. Dann kann der Hauslieferung nichts mehr im Wege stehen.

Was ist sonst noch alles passiert:
Gespräche mit dem Elektriker und dem Installateur, Küchenplanung, etc.
Unglaublich, woran man da denken muss. Aber: Man(n)/Frau wächst mit der Herausforderung.

Hausbauen ist unheimlich spannend. Dennoch hoffe ich, dass alles gutgeht! Die Vorfreude auf das Haus ist schon riesengroß. In Gedanken weiß ich schon genau, wie es Innen aussehen wird. Kopfzerbrechen macht mir nur noch das Badezimmer. Hier bin ich noch auf der Suche nach der zündenden Idee. Kommt Zeit, kommt Bad....

Alles Liebe,
I.



1 Kommentar:

  1. Liebe Ingeborg,
    vielen lieben Dank zurück.

    Es freut mich wirklich sehr, wenn ich/wir Euch weiterhelfen konnten, immer wieder sehr gerne :-)

    Die Thermobodenplatte ist wirklich sehr zu empfehlen.
    So wie es aussieht bist du sehr "fleißig" gewesen. Man muss wirklich an einiges denken und sich bei manchen Sachen auch zu 100% sicher sein.
    Aber das bekommt Ihr sicher hin und ich freu mich wirklich mit Euch auf Euer Haus und bin sehr gespannt auf den weiteren Verlauf.

    Wünsche Euch alles Liebe und bis Bald
    Jutta !!!

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