Mittwoch, 3. Juni 2015

Die Tücken eines Hausbaublogs....

Aus gegebenem Anlass möchte ich nochmals, so wie im Impressum angegeben, darauf hinweisen, dass mein Blog ein rein privater Blog ist und meine subjektive Meinung widerspiegelt. Das Ziel meines Blogs war und ist, meine persönlichen Erfahrungen beim Hausbau aufzuschreiben. Mir hat das Lesen der Baublogs anderer Bauherren bei meiner Entscheidung sehr geholfen, ebenso wie mein persönlicher Besuch im Werk in Schweden. Ich möchte - wie im Blogformat durchaus üblich - auch in meinem Blog das Positive hervorheben, aber auch Dinge, die nicht so gut laufen, ansprechen. Zumindest sollte es in Österreich (und natürlich auch in allen anderen Ländern) möglich sein, seine Meinung frei zu äußern. Insbesondere dann, wenn man niemals die Absicht hat, jemandem zu schaden.

Bis jetzt habe ich durchwegs gute Erfahrungen mit den beteiligten Firmen gehabt und diese auch namentlich genannt. Ich bekomme kein Geld für das Nennen der Namen, das möchte ich ausdrücklich festhalten.

Alles was ich hier schreibe ist meine Sicht der Dinge beim Hausbau. Sachverhalte, die ich beschreibe, kann ich beweisen.  Mein Bestreben ist es, ehrlich zu berichten und auch nichts zu beschönigen und vor allem, niemanden zu täuschen und ein Bild von meinem Hausbau vorzugaukeln, dass nicht den Tatsachen entspricht.

Auf Anraten meines Anwaltes habe ich mich nunmehr entschlossen, zwei Einträge zu löschen, da ich gestern mit Bezug auf diese ein Einschüchterungs-Mail von einer Person erhalten habe  (die ich niemals in diesem Blog namentlich genannt habe!). Darin wird mir gedroht (Zitat), "dass der von mir angerichtete Schaden den Wert des Bauprojektes oder Vermögens schnell übersteigen könnte" und horrende Zahlungsforderungen an mich gestellt werden, wenn ich die Einträge nicht lösche.

Möge sich jeder geschätzte Leser/jede geschätzte Leserin meines Blogs selbst ein Bild darüber machen.

Liebe Grüße,
I.

Montag, 1. Juni 2015

Ein kurzer Rückblick ...

In den letzten beiden Wochen ist wieder viel passiert und ich bin mit der Dokumentation des Bauablaufs ziemlich im Rückstand. Bauen und Bloggen gleichzeitig ist nicht zu unterschätzen ;-)

In der Zwischenzeit waren Thomas, Mathias, Andi und Kai wieder bei uns und haben die Wände geschlossen. Thomas hat das Dach gedeckt - es ist wunderschön geworden. Nun sind die vier wieder in Deutschland und machen andere Bauherren glücklich.

Leider wurde falsches Zubehör für die Dachrinnen geschickt, sodass das Team in den nächsten Wochen nochmals kommen wird, um die ausstehenden Arbeiten zu machen. Die Dachrinnen haben wir bis dahin in "Sicherheit" gebracht, damit sie nicht irgendjemand "brauchen" kann. Mit dem Holz ist das nämlich passiert, hier war es aber nicht so tragisch, weil ausreichend da ist.





In der Zwischenzeit wurde der Trockenestrich verlegt und das Haus gestrichen.

Die Elektriker schwitzen beim Suchen der Leitungen. Ich habe zwar viele Fotos gemacht, mit einem Maßband auf dem Foto wäre es für die Elektriker wahrscheinlich einfacher gewesen - vorausgesetzt die Leitungen werden beim Dämmen nicht verschoben. Nachher ist man halt immer klüger.
Letztendlich wurden aber alle Leitungen gefunden - auch wenn manche Stellen in der Wand einem Schweitzer Käse ähnlich gesehen haben. Der Maler konnte jedoch beim Spachteln alles reparieren. Ich hoffe nur, dass man diese Stellen nicht in einiger Zeit doch sehen wird.

Bis jetzt ließen sich alle auftretenden Schwierigkeiten/Herausforderungen gut lösen. Die Heizungsrohre mussten schon 2 x repariert werden. Hier bin ich froh, dass niemand das Missgeschick vertuschen wollte, denn das wäre später umso schwieriger zu reparieren gewesen.

Toll habe ich gefunden, dass die Installationsfirma  Kozar auch am arbeitsfreien Samstag gekommen ist und den Schaden behoben hat. Hier hat sich für mich gezeigt , dass es in so einem Fall immer von Vorteil ist, wenn eine heimische Firma beauftragt ist, da sie rasch reagieren kann.

Heute wurde erstmals die Tonne mit den Bauabfällen entleert - es waren 3000 kg! Soviel zum Thema Müllvermeidung... Niemals hätte ich vermutet, dass so viel Abfall anfallen wird. Vielleicht hätte ich ja doch den "Tag des offenen Abfallcontainers" machen sollen.

Wenn alles weiterhin so glatt läuft, ist ein Einzugstermin im Juli realistisch. Bin gespannt, ob es auch wirklich klappt;-)

I.











Sonntag, 10. Mai 2015

3. Woche

Letzten Dienstag sind Thomas, Mathias, Kai und Andi wieder nach Hause zu ihren Familien geflogen. Gott sei Dank kommen sie aber schon am Freitag wieder, decken das Dach und schließen die Wände. Ohne sie ist es irgendwie leer auf der Baustelle ;-)

Vor ihrer Abreise wurden noch einige Arbeiten am Dach erledigt, die Unterseite des Dachvorsprungs geschlossen, Wände gestellt etc.






Gleichzeitig haben die Mitarbeiter der Installationsfirma Kozar begonnen, die Leitungen für die Heizung zu verlegen und die sanitäre Rohinstallation zu machen. Die Zusammenarbeit zwischen den  Gewerken hat super geklappt, darüber waren wir alle sehr glücklich.
 
 
Am Abreisetag des Montageteams hat sich der Himmel von seiner schönsten Seite gezeigt.....(wenn Englein reisen ....)
 
 
... doch einen Tag später gab es ein starkes Unwetter mit Hagel und starkem Regen. Zum Glück ist das Dach dicht geblieben!
 
 

 
Nachdem der Installateur vorerst mit seinen Arbeiten fertig  ist, hat der Elektriker (Fa. Lagler) mit dem Verlegen der Leitungen begonnen. Wie man bei den vielen Leitungen wohl den Überblick behält? Herr Lagler ist mir von Bekannten empfohlen worden und bis jetzt wurde ich nicht enttäuscht. Was ich auch an ihm schätze ist, dass ich bei ihm nie das Gefühl habe, er will mir etwas einreden.
 


 
 
Letzten Mittwoch sind  auch die Profis gekommen und haben mit dem Streichen begonnen. Das geht eindeutig schneller als bei mir! Zwischendurch ist dann die weiße Farbe ausgegangen.
 
Bedarf an Jotunfarbe für das Haus:
3 x 10 Liter Farbe in Weiß
8 x 10 Liter Farbe Vestlandröd
3 Liter Grundierung für die unbehandelten Stellen
 

Für meine Begriffe ist es hier oben gaaaanz schön hoch und ziemlich wackelig....


 


So sieht das Haus 1 x gestrichen aus (einige Fensterumrandungen sind noch nicht gestrichen). Uns gefällt es sehr gut. Am Tag vor der roten Farbe habe ich ja noch Angst gehabt, ob es nicht zu rot werden wird. Das ist wohl die Angst vor der eigenen Courage..., denn das Rot ist ein warmes, sattes Rot, für das ich mich auch ein zweites Mal entscheiden würde.


 
Wir sind alle sehr glücklich, dass bisher alles so gut geklappt hat. Das Haus fühlt sich auch im Inneren soooo gut und lebendig an.
 
I.
 
 
 
 
 


Sonntag, 3. Mai 2015

Vergangene Woche ist ....

....sehr viel passiert.

27.4.2015:

Mathias, Andi und Kai beginnen mit dem Dämmen der Zwischendecke und dem Verlegen der Platten:




 
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Der Installateur (Fa. Kozar) war auch:
 
 
In der Zwischenzeit arbeitet Thomas auf dem Dach:
 




 Heute sperrt Kai unsere "Eingangstüre" ab:

 Abendstimmung:

 
 
 
29.04.2015:
 
Während im Obergeschoß weiterhin gedämmt und verlegt wird ...
 

 

 
... arbeitet Thomas weiter an der Konterlattung auf dem Dach:
 

 
 
Vor der Leistung dieser Männer ziehe ich den Hut. Egal, ob es die Arbeiten im Obergeschoß oder auf dem Dach sind - ein falscher Schritt ....

 
 
 
30.4.2015:
 
 
Heute ist die Eingangstüre gekommen und Thomas hat sie gleich eingebaut:
 
 
Der Ausbau des oberen Geschoßes  schreitet zügig voran.
 
Mathias - sein T-Shirt ist Programm ;-)
 
 
Blick aus dem Schlafzimmer und Schrankraum:

 
 
01.05.2015:  Statt dem Richtfest gibt es ein Dichtfest....
 
Der 1. Mai ist der "Tag der Arbeit" in Österreich. An diesem Feiertag wird nicht gearbeitet. Als kleines Dankeschön für ihre sensationelle Arbeit, hat Rudi für das Team seine berühmte Pasta (mit gaaaanz viel Liebe) gekocht. Es war unser erstes gemeinsames Essen im neuen Haus. Ausnahmsweise durfte auch Alkohol getrunken werden. (Für Thomas, den Leiter des Montageteams, sind u.a. zwei Dinge sehr wichtig: 1. Sauberkeit auf der Baustelle, 2. kein Alkohol auf der Baustelle.)Vor dem Essen gab es noch eine kleine Dankesrede an das Team.
Danke -  Thomas, Mathias, Andi und Kai! Es war ein schöner und entspannter Tag mit euch, wir haben es sehr genossen!
 
 
02.05.2015:
 
 
 Das Vordach und Schutzbleche wurden montiert:
 
 
Drinnen wurde mit dem Dämmen des Daches begonnen.
 
Am Nachmittag wollte ich einen Versuch starten und mit dem Streichen beginnen. Geplant ist es, das Haus von einer Firma streichen zu lassen, aber vielleicht lassen wir auch nur den oberen Teil streichen und machen den Rest selbst, wenn das Gerüst weg ist.
 
Thomas hat mir gezeigt, welche Pinsel fürs Streichen ideal sind (nicht zu weich). Malerkrepp habe ich genügend gekauft, leider war es für diesen Zweck nicht brauchbar, da mein gekauftes Krepp nur 12 Stunden auf der Oberfläche bleiben darf. Also habe ich Malerkrepp gekauft, das länger auf dem Holz bleiben kann (bis zu 5 Monate).
 
Mathias hat mir dann erklärt, wie ich die Fenster abkleben muss und noch einige Tricks gezeigt, wie ich am besten streichen soll. In fünf Stunden habe ich vier Fenster geschafft (abkleben und streichen).
Beim zweiten Mal wird das Streichen aber sicher schneller gehen, weil das Holz nicht mehr so viel Farbe aufsaugt und das Abkleben wegfällt.
 
Die Jotunfarbe ist gut zu verarbeiten. Laut Herstellerangaben muss nur alle 15 Jahre gestrichen werden. Die Farbe selbst ist in Österreich  nur in wenigen Geschäften erhältlich. Wir haben sie in Graz bei der Fa. Mautner gekauft. Die günstigere Variante ist, die Farbe direkt in Schweden zu kaufen, aber das war dann doch etwas zu umständlich....
 


 
 
03.05.2015:
 
Der Pinsel ruft ....
 
I.


 
 


 
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Sonntag, 26. April 2015

Vier Männer und ein Haus ....


Freitag, 24.04.2015 (4. Aufbautag):

Ich bin immer noch jedes Mal überwältigt, wenn ich vor dem Haus stehe und kann kaum fassen, wie schön es wird.

Eine liebe Freundin hat mir folgendes Zitat gesagt: Man muss mit allem rechnen - auch mit dem Schönen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass das Haus soooo schön wird.

Am Freitag wurde mit dem Schließen des Dachstuhls begonnen. Das Team hat wieder mit Hochdruck gearbeitet und sich kaum Pausen gegönnt. Ich stehe nur herum, staune und habe ein schlechtes Gewissen, weil ich nichts tun kann ;-)

'



Mathias hat das Transparent von Rörvikshus angebracht:




Blick ins Innere des Hauses:



 Der Dachstuhl:


18.30 Uhr:  Der Großteil des Dachstuhls ist bereits geschlossen:


Abendstimmung:




 Andi beim Schließen der Eingangstür ;-) ............. die richtige Türe kommt erst nächste Woche.




Samstag, 25.04.2015 (5. Aufbautag):

Zeitig in der Früh wurde damit begonnen, die Gauben zu schließen. Der Plan von Thomas Schult war, die Dachpappe bis zum Abend zu montieren. Für mich nicht vorstellbar, dass das in dieser kurzen Zeit möglich sein kann.






Mathias, hochkonzentriert im Einsatz. Mir wird schon vom Hinschauen schwindlig...




 
 
Bei großer Hitze wurde mit dem Anbringen der Dachpappe begonnen:
 


Thomas Schult und Andi auf dem Dach:





 
 


Um 19.30 Uhr war dann Feierabend. Das Team hat es tatsächlich geschafft und das Dach regenfest gemacht!


Diesmal durfte Mathias "zusperren"...



Es ist nicht zu glauben, aber nach nur fünf Tagen steht das Haus und ist bereits regenfest.
Wir alle sind beeindruckt von der großartigen Leistung unseres Montageteams.

I.